Nach den Osterfeiertagen rufen wir: We don’t need no education

Ostern ist vorbei. Endlich. Wenn man an einer Eiweißvergiftung sterben kann, dann war ich an diesem Wochenende wirklich kurz davor. Aber nein, Quatsch. Es waren seit Karfreitag exakt sieben von den bunten Dingern. Dafür aber Unmengen an Schokolade. Nicht zu sprechen von der Osterhasenarmada, die ich heute wieder in meine Wohnung tragen durfte. Und da zu Fuß 6 Etagen nach oben, da der Aufzug zum ersten Mal seit meinem Einzug im Oktober 2003 tatsächlich mal kaputt ist. Als ob er gewusst hätte, dass ich dringend mal wieder Bewegung brauche.

Zu diesem Bewegungspensum gesellt sich morgen dann noch die Tatsache, dass es ab morgen wieder an den Ernst des Lebens geht. Seit Anfang Dezember laufe ich quasi nur noch im Leerlauf. Da das Semester in Schottland nunmal von September bis Dezember läuft, musste ich zwar schon früher ran als meine Kommilitonen in Deutschland, hatte dafür aber danach massig Zeit, die ich aus unerfindlichen Gründen noch nicht einmal sinnvoll nutzen konnte.

Morgen geht es also zurück in die Betonschönheit, die gute alte Ruhr- Universität. Zurück in das charmant verschachtelte Institutsgebäude. Zurück auf die verranzten Klappbänke im Hörsaalgebäude des GB- Gebäudes. Ich hoffe nur, dass ich das Lernen nicht verlernt habe. Ein letztes Semester. Muss ich jetzt wehmütig werden?

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