Ein Weg aus der temporären Stromlosigkeit

Festivals sind ja doch zumeist ne feine Sache. Nette Leute, gute Musik und im Optimalfall gutes Wetter. Auf dem Zeltplatz ein einfaches Leben: Campingkocher und kalte Duschen müssen reichen. Den einzige deutliche Nachteil dabei stellt die Stromlosigkeit dar. Denn je nach Größe des Festivals braucht man schon mal sein Mobiltelefon, um sich mit Freunden zu verständigen. Oder einen MP3-Player, um sich die Zeit zu vertreiben. Und die versagen ohne gelegentlichen Steckdosenkontakt gern mal den Dienst.

iPod laden mit dem Freeloader

Dank Robert bin ich vor einiger Zeit in den Genuss gekommen, eine Lösung für diese Misere zu testen: Ein Solarladegerät. Freeloader nennt es sich, kommt daher als kompaktes, schlankes Kästchen, das sich mit wenigen Handgriffen einfach zusammenbauen und benutzen lässt. Grundidee: Zwei kleine Solarpanels laden einen integrierten Akku, mit dessen Hilfe man dann Geräte wie Handys, Digitalkameras und diverses andere aufladen kann. Und sollte der Wetterbericht dann doch mal schlechtes Wetter ankündigen, kann man den Akku vorsorglich auch per USB laden und ihn als mobile Steckdose nutzen.

Im Alltagsgebrauch ist das Ding durchaus praktisch, zu Testzwecken habe ich ihn vorzugsweise auf dem Balkon aufgeladen. Werde den Freeloader während der Festivalwochenenden aber sicher auch mal auf dem Zeltplatz austesten (bzw. bei Ankündigung von Regen den Akku schon vorher füllen), damit mir zwischen den Konzerten auch ja nicht die Musik oder die Erreichbarkeit ausgeht.

Dank umfangreichen Adapterset kann ich praktischerweise auch meine Freunde teilhaben lassen. Und mit knapp 50 Euro ist man hier auch vergleichsweise günstig dabei. Und in Zeiten von Klimawandel und Stromspardiskussionen vielleicht sogar eine Option, die Steckdose mal gepflegt außen vor zu lassen.

Freeloader im Gras

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