Archiv für die Kategorie 'BarCamp'

Werbung in eigener Sache

Freitag, 28. Dezember 2007

Im Juni lief der “Pilot” des Podcasts, den ich zusammen mit Anderl aufgenommen habe. Während der Weihnachtsfeiertage waren wir so hochmotiviert, dass wir endlich eine zweite Folge gemacht haben. Unser schlichtes Konzept: Wir telefonieren, schneiden das Telefonat mit, und entscheiden hinterher, was wir am veröffentlichungswürdigsten halten. Dieses Mal ging es vor allem um das, was mich seit August beschäftigt: Das BarCampRuhr. Finden könnt ihr den Podcast übrigens hier.

We wish you a merry christmas

Montag, 24. Dezember 2007

Ja, korrekt, mich gibt es auch noch. Ich blogge mittlerweile bei vielen anderen Blogs mit, dass für mein eigenes Projekt kaum noch Zeit bleibt. Viele Ideen werden schnell verworfen, weil ich sie nicht wirklich umsetzen kann, und der eigentliche Zweck dieses Blogs, Fotos präsentieren nämlich, klappt nicht, weil das Template viel zu statisch und unveränderbar ist. Ich habe zumindest den Vorsatz, das im Jahr 2008 zu ändern.

Ein Jahr blogge ich nun schon fast, bin stolz auf das bisher erreichte und vor allem überrascht, wie schnell man Teil dieser “Gemeinschaft” wird. Vor einem Jahr wusste ich nicht einmal, was ein BarCamp ist, im März veranstalte ich mit vielen anderen ein eigenes. Ich freue mich wie Bolle darauf, was das nächste Jahr für mich bringt. Es wird sicher nicht unereignisreich sein.

Bis dahin wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest, ein paar halbwegs ruhige Tage und vorsorglich schon einmal einen Guten Rutsch ins Jahr 2008!

Foto von TIO unter CC (by-nc-sa)

BarCampRuhr - viele Städte, ein BarCamp

Montag, 19. November 2007

Ich weiß noch ganz genau, was ich Ende Juli zu den Anwesenden auf der pl0gbar Bochum sagte. “Nein, ich bin doch nicht bescheuert, sowas mach ich nicht!” Ende August, nach dem BarCamp Köln war ich dann doch soweit. Es folgten Mails, Treffen, Ideensammlung. Nur wenige wussten von den Plänen, und ich musste mich etwas zurückhalten, es zu vielen Leuten weiterzusagen. Endlich ist das Leiden vorbei. Es ist an der Zeit. Für diese Information:

Vom 15. bis 16. März 2008 wird auch der Ruhrpott seinen Platz auf der BarCamp-Weltkarte finden!

Die Location:
Als Location haben wir das Unperfekthaus in Essen ausgewählt. Gründe dafür gibts reichlich: Der Hausname passt natürlich perfekt zu einer Unkonferenz. Dazu kommen gute Infrastruktur, zentrale Lage direkt in der Essener Innenstadt (und dadurch gute Erreichbarkeit), vielseitige Nutzungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die enthusiastische Grundeinstellung der dortigen Macher für unsere Idee.

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, eine Region unter einen Hut zu bringen- was im Ruhrgebiet auch Sinn ergibt. Entsprechend heißt es auch nicht BarCampEssen, sondern BarCampRuhr.

Unsere Idee:
Wir spielen sehr stark mit dem Gedanken, dem BarCamp einen kleinen Musikfokus zu verleihen und mal einen Blick in die Welt von Netlabels und Netmusic zu werfen. Wir sind guter Dinge, dass das hinhaut.

Dass wir den Termin so früh in die Welt setzen, hat diverse Gründe: Zum einen weiß ich, dass viele andere aktuell in den Planungen für BarCamps stecken. Zum anderen weiß ich, dass viele gerne weit im Voraus planen.

Anmeldung und Organisation:
Eine Anmeldeliste gibt es bisher nicht, ebensowenig wie wir momentan noch keine Sponsoren präsentieren können. Unternehmen, die Sponsoring in Erwägung ziehen oder fest entschlossen sind, einen Teil zu unserem Projekt beizusteuern, können sich unter dieser Mailadresse bei uns melden:

barcamp (at) polaroidmemories.de

Einen kompletten Rundumschlag mit Informationen aller Art gibt es auf unserer Infosite. Dort findet ihr auch eine komplette Liste derer, die an diesem Projekt beteiligt sind. Getwittert wird ab sofort auch an dieser Stelle.

Wie bei jedem BarCamp gilt auch bei diesem: Gebt die Info weiter, bloggt darüber, twittert es…. ihr wisst was zu tun ist. Achso: Taggt alles BarCampRuhr-bezogene bitte mit barcampruhr.

So, das war es fürs erste an dieser Stelle. Es gibt noch vieles, das zu tun ist. Aber wir hoffen, dass wir mit diesem BarCamp ein wenig Back to the roots kommen. Die Weichen sind gestellt.

Edit 20.11.: Falls ihr an eben diesem Wochenende keine Zeit haben solltet, könnt ihr euch bei Henning Krieg über andere geplante BarCamps informieren.

BarCamp-Organisierung: Ein paar Gedanken

Freitag, 12. Oktober 2007

Wie Robert gestern schon in einem Eintrag zusammengefasst hat, haben wir einige Zeit darüber diskutiert, was man vielleicht verbessern könnte in Sachen BarCamp-Anmeldungen.

Auch ich mache mir seit einiger Zeit Gedanken darüber, ob und wie man das Anmeldeprozedere verbessern könnte. Eines der Hauptprobleme, mit dem wohl die meisten BarCamps zu kämpfen haben: No-Shows. Es gibt sicher immer ein paar Leute, die kurzfristig absagen, aber dennoch kann es ja nicht angehen, dass ein BarCamp-Organisator quasi standardmäßig davon ausgehen muss, dass rund 1/6 aller Angemeldeten nicht auftauchen.

Eine Lösung wäre: Keine Anmeldeliste machen und abwarten, wer kommt. Ein Problem, das ich dabei sehe: Viele von weiter entfernt kommen erst gar nicht, weil man Gefahr läuft, die lange Reise vergebens gemacht zu haben. Dagegen steht aber die Tatsache, dass zu den meisten Camps Leute kommen, die nicht auf der Teilnehmerliste standen- auf gut Glück. Franz fordert schon seit längerem (erst kürzlich hier) eine Auflistung der No-Shows auf den Camps, mit Hilfe derer Veranstalter entsprechend “regelmäßige No-Shows” ausfindig und ggf. auch ausschließen können. Aber ob das wirklich eine Lösung sein kann, wage ich zu bezweifeln.

Einige andere Ideen scheitern schon an der Durchsetzung: Wenn man eine Anmeldegebühr erhebt (die den No-Shows nicht zurückgezahlt wird), muss man diese entsprechend verwalten und am Ende auch wieder auszahlen. Verwaltungstechnisch ein Debakel und meiner Meinung nach ein unverhältnismäßiger Schachzug. Eine andere Idee wäre eine No-Show-Strafgebühr, die dann verwendet wird, um beispielsweise dem Raumsponsor eine Spende zukommen zu lassen. Wie durchsetzbar das ist, weiß ich auch nicht so recht, vermutlich auch eher gar nicht.

Ein Gedanke spukte mir schon seit Wochen im Kopf herum, und ich würde ihn an dieser Stelle gerne einmal kund tun. In den USA funktioniert es auf BarCamps schon länger ganz gut, wenn sich die Besucher ein wenig an den Komplettkosten beteiligen. Was wäre so schlimm daran, für ein komplettes Wochenende BarCamp mit allem drum und dran 15-20 Euro beizusteuern, um den Organisations- und Sponsorenaufwand etwas zu senken? Im Zweifelsfall kann das nicht nur die Organisatoren entlasten, sondern auch die Vorlaufzeit für ein BarCamp verkürzen. Ich bin sicher, dass mit dieser Idee nicht alle einverstanden sein werden (und das respektiere ich auch), aber gerade eine kleine Beisteuerung von allen könnte meines Erachtens den offenen Charakter eines Camps sogar fördern. Es geht nicht um Unmengen an Geld, sondern nur um einen kleinen Beitrag, der keinem wirklich wehtut.

Zu guter Letzt stelle ich mir die Frage, wie viele Leute ohne Anmeldeliste zu einem BarCamp kommen würden. Das heißt: Wie viel Kapazität müsste eine Location haben, um alle Willigen aufzunehmen? Problem bei einer fehlenden Anmeldeliste ist die mangelnde Planbarkeit von Verpflegung und allem anderen, eine Lösung dafür wäre eine Interessenliste, in der sich alle Interessierten eintragen können.

Als letzte Idee hätte ich noch den Weg, die Teilnehmerplätze zu verlosen. Das würde Chancengleichheit für alle bedeuten und alle die, die die Öffnung der Teilnehmerliste nicht sofort mitbekommen, haben die gleiche Chance wie die 24/7-Surfer. Zusätzlich könnte man extra Listenplätze für BarCamp-Ersties reservieren.

So viel zu meinem ersten Brainstorming. Meinungen nehme ich gerne entgegen, entweder hier oder über Mail, Skype und sonstige Kommunikationswege.

Sessionideen für das BarCamp Berlin (Update!)

Sonntag, 26. August 2007

Hatte mit Michael auf der Rückfahrt vom BarCampCologne2 schon darüber geredet, wollte meine Gedanken aber auch mal hier festhalten. Ich durfte nämlich feststellen, dass einem die wirklich guten Sessionideen immer erst dann einfallen, wenn das BarCamp schon vorbei ist. In zwei Monaten steigt das BarCamp Berlin (nähere Infos finden sich aktuell beim Herrn Dittes in dem seinen Blog). Also massig Zeit, sich bis dahin mit folgenden Sessionideen zu beschäftigen:

  • Prokrastination: Erfolgskiller oder Chance?
  • Chatten unterwegs: Was können meebo, mabber und Konsorten?
  • Was Musikplattformen für mich tun können

Werde die Liste noch erweitern/verändern, falls mir was einfällt.

Erweiterungen:

  •  BookCrossing für Anfänger und Fortgeschrittene

c/o pop und BarCampCologne2 - ein Nachklapp

Montag, 20. August 2007

So, nachdem mittlerweile schon zahlreiche andere Leute ihre Nachberichte zum BarCampCologne2 veröffentlicht haben, will ich mich auch mal nicht lumpen lassen.

Mein Wochenende fing ja schon am Donnerstag mit dem Besuch der c/o pop an. Dort habe ich mir am Donnerstag die Künstlersozialkasse erklären lassen und später am Abend noch die pl0gbar #20 besucht. Am Freitag die Wag the long tail besucht. Ich hab an dieser Stelle ja schon über einen Teil der Veranstaltung berichtet. Alles in allem war die c/o pop ziemlich Special Interest, aber auch halbwegs interessant für einen Halblaien wie mich. Etwas enttäuscht war ich von der Wag the long tail, es wirkte alles etwas unzusammenhängend.

Das BarCamp begann sehr entspannt mit der WarmUp-Party im Lichterfeld in Ehrenfeld. Sehr nette, entspannte Party, auf der ich mich nicht nur mit Bekannten beschäftigt habe, sondern auch neue Kontakte knüpfen konnte.

Das BarCamp selbst war sehr hübsch, mein Highlight war die Tatsache, dass Franz meine Idee mit den T-Shirt-Damengrößen aufgegriffen und umgesetzt hat. Endlich kann ich mein Shirt auch mal in der Öffentlichkeit tragen und nicht nur als Nachthemd anziehen…

Entgegen aller Planungen habe ich dann doch keine eigene Session gemacht, aber einige sehr schicke besucht. Besonders entspannt war die Session von Paula, die Input für ein Uniprojekt suchte (und nun hoffentlich auch ansammeln konnte), besonders unterhaltsam war die Polizei-Session vom Dorfsheriff 2.0 (Guido) und die Vorstellung von reichlich Katzencontent.

Nebenbei gab es einen leckeren Grillabend, Kickern, viel Kaffee und nette Gespräche. Gespräche nicht nur mit den BarCampern selbst, sondern auch mit dem netten Herrn an der Schranke (”So viele Leute sind hier, das ist echt überwältigend!”) und dem Cafeteria-Mitarbeiter (”Ich habe noch nie so viel Kaffee gekocht…”).

Ich danke meinem Gastgeber Gernot für die Unterkunft, allen Organisatoren und Beteiligten für ein gelungenes Wochenende! Fotos vom BarCampCologne2 gibts hier.

BarCampCologne2- die “Vorwehen”

Donnerstag, 16. August 2007

Im Zuge des BarCampCologne2 bewege ich mich bereits heute in Richtung Köln. Der eigentliche Grund für meine frühe Abreise: Die c/o pop findet ja auch noch statt. Geplant war ja eigentlich nur der Besuch von Wag The Long Tail am Freitag, aber nachdem mir noch angeboten wurde, am Donnerstag die c/o-Messe kostenlos besuchen zu können, hab ich mich nicht zweimal bitten lassen.

Heißt im Klartext: Vier Tage volles Programm, mit haufenweise netten Menschen und viel viel Input. Ich freue mich drauf. Auf die pl0gbar #20. Auf das freitagabendliche BarCamp-Vorglühen. Und alles andere.

BarCamp Hamburg - Von Brötchen, Sponsoren und Präsentatoren

Mittwoch, 13. Juni 2007

Eigentlich ist es schon wieder viel zu spät für eine anständige Nachbetrachtung zum BarCamp in Hamburg, aber ich tu es trotzdem. Und ich werde hier jetzt auch nicht jedes einzelne Detail ausführen, sondern mich auf Kleinigkeiten beschränken. Wie für viele andere war es auch für mich das erste BarCamp, und da müssen gerade mal ein paar Impressionen reichen.

  • Angekommen in Hamburg bereits am Donnerstag und spontan noch einen Schlafplatz bei yieeha bekommen können- danke nochmal für die Gastfreundlichkeit, ihr habt mir mein Wochenende gerettet!
  • Bereits von Anfang an das Gefühl gehabt, dass an diesem Wochenende viele interessante Menschen meinen Weg kreuzen würden. Einige mir bisher persönlich nicht bekannte pl0gheads zum Beispiel.
  • Besonders danken möchte ich zudem allen, die sich mit mir “kleinen Fisch” unterhalten haben. Es war schön zu sehen, wie sich das Wissen der Großen mit dem Erfahrungshorizont der Kleinen decken kann. Und wie unerwartet selbstverständlich einige Gespräche zu Stande kamen.
  • Entschuldigung aber in dem Zusammenhang, wenn ich manchmal etwas abwesend wirkte. So geballt viele neue Gesichter wollen ja auch verarbeitet werden.
  • Einige interessante Sessions besucht, und am Ende waren es doch insgesamt mehr als ich erwartet hatte. Besonders gespannt bin ich mal auf Hennings Fortsetzung zur Session “Blogging und Recht” auf dem BarCamp Köln im August.
  • Die Sessionplanung haperte an einigen Stellen. Kann passieren, ist aber ärgerlich.
  • Über das WLan haben alle gemeckert, ich fands nicht so schlimm.
  • Niedrige Frauenquote. Schade. Aber wohl kaum zu ändern (nein, ich habe keine Freundinnen, die in der Richtung interessiert sind…). Vorschlag fürs nächste Mal übrigens: BarCamp-Shirts in Mädchengröße (Girlie M oder so). Dann kann man das auch mal wann anders anziehen als nur zum schlafen oder Wände streichen.
  • Die kleine Konditorei war wirklich gut. Vor allem die Franzbrötchen.
  • Hamburg war warm, ja heiß.
  • Der Abend mit Ravemusik im Golden Pudel Club war großartig. Danke fürs hinbringen, Philipp.
  • Ich kündige hier mal so halbwegs an, dass ich mittlerweile überlege, in Köln selbst eine Session zu halten. Thema noch unbekannt.
  • Und zu guter Letzt: Der von mir erzeugte Lacher in der Abschlusssession war ungeplant. Ehrlich.

Achso, und Fotos von mir gibt es hier, noch mehr gibt es im Photopool.