Archiv für die Kategorie 'Werbetrommel'

Mein Leben ohne eigenen Computer

Sonntag, 30. März 2008

Seit nunmehr zwei Wochen gewöhne ich mich an den temporären Zustand der Computerlosigkeit. Naja, es stimmt nicht ganz, übergangsweise habe ich den vier Jahre alten Toshiba-Laptop meines Vaters in Betrieb, der für viel mehr als Mails checken und im Skype-Textchat rumgurken nicht taugt. Arbeiten ist entsprechen auch nur bedingt möglich, nach vier offenen Tabs streckt der Firefox zumeist alle Viere von sich und stürzt ab.

Ich nutze deshalb momentan alle Gelegenheiten, die sich mir bieten, einen normalschnellen Rechner zu nutzen. Momentan ist es ein ThinkPad, das mich relativ flüssig schreiben lässt.

Bis ich mein neues Wunschmodell (MacBook 2,4GHz) bestellen kann, muss ich allerdings noch ein wenig warten. Am Dienstag geht es nach Berlin, wo ab Mittwoch die re:publica startet. Freue mich schon ein wenig länger auf ein paar Tage in der Hauptstadt mit vielen netten Leuten. Dienstag Abend gibt es schonmal eine kleine Einstimmung auf die Woche im Sankt Oberholz bei der pl0gbar.

Auch zur re:publica bin ich wieder im Team Berlinblase. Nachdem unser Live-Getumblelogge während der Web 2.0-Expo so viel Spaß gemacht hat, wollen wir diesmal die Chance wieder nutzen, um möglichst direkt und zeitnah über alles zu berichten, was passiert. Mangels Rechner werde ich mich dieses Mal komplett auf die bildliche Berichterstattung stürzen. Habe sogar extra noch eine nagelneue Speicherkarte gekauft.

Nogger Choc FTW!

Montag, 25. Februar 2008

Als ich gestern morgen über einen Tweet von Nico Lumma stolperte, hat es meinen Sonntag absolut verschönert: Nogger Choc ist zurück in den Eistruhen dieser Republik.

Konnte es mir dann auch nicht verkneifen, am gestrigen Nachmittag direkt mal zur lokalen Tankstelle zu fahren, um zu gucken, ob sie es schon haben. Und: Sie hatten es.

Day 55 - Feb 24 2008

Ich kann mich leider nicht mehr konkret daran erinnern, wie es früher geschmeckt hat. Das Geschmackserlebnis gestern konnte mich allerdings durchaus überzeugen. Und bei einem Preis von einem Euro ist es auch durchaus tauglich.

Aktueller Programmhinweis

Donnerstag, 14. Februar 2008

Lukas hat es da drüben schon erwähnt, und ich will es mir nicht nehmen lassen, auch noch selbst darauf hinzuweisen: Morgen wird der Echo verliehen und wir wollen uns die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die Veranstaltung live zu kommentieren und zu analysieren.

Liveblog Echo 2008
am Freitag, 15. Februar 2008
ab 20:00 Uhr
bei coffeeandtv.de

Die Nominierten kann man sich hier genauer anschauen. Muss zu meiner Schande gestehen, dass ich einige der Nominierten gar nicht kenne. Aber gerade deshalb dürfte es wohl ganz amüsant werden.

Hier Schatz, Fleischsalat!¹

Donnerstag, 07. Februar 2008

Auf meinem allwöchentlichen Gang in die Redaktion machte ich heute noch einen kurzen Abstecher in die lokale Universitätsbuchhandlung, um das dort bestellte Buch “Ein Ziegelstein für Dörte” des hier im Blog schon ein paar Mal erwähnten Volker Strübing abzuholen. Vor einigen Wochen war Strübing noch zu Gast bei Einslive, dort hatte ich ein paar Geschichten aus dem Buch gehört und war entzückt. Als kleine Belohnung für die getane Arbeit (in Form der Prüfungen) hatte ich beschlossen, es mir selbst zu schenken.

Also. Buchhandlung.

Ich: “Hallo, ich würde gern mein bestelltes Buch abholen.”
Buchhändlerin: “Ah, da schau ich mal eben nach.”

Die Buchhändlerin kam sehr wohl mit einem Buch vom Reservierungsregal zurück, allerdings glich das schon aus der Entfernung in keiner Weise dem, was ich bestellt hatte.

Buchhändlerin: “Oh, das muss wohl ein Fehler im System gewesen sein. Passiert in den letzten Wochen ständig.”

Anstatt dem Strübing-Buch wollte man mir nämlich den Katechismus der katholischen Kirche verkaufen. Eine sicherlich wunderbare und auch lehrreiche gebundene Ausgabe mit insgesamt 824 Seiten. Habe dennoch dankend abgelehnt. Schließlich war mir eher nach leichter Reiselektüre als nach einem unhandlichen religiösen Werk.

Ich hoffe nun, dass ich nächste Woche endlich das richtige Buch bekomme.

¹ Seit der Lesung bei Einslive übrigens einer meiner Lieblingssätze. Weil so ehrlich und sympathisch. Stammt aus eben jenem Buch.

Nostalgie im Drogeriemarkt

Mittwoch, 09. Januar 2008

Es gab schon so manche Produkte, die zeitweilig mal vom Markt waren und irgendwann wieder aufgetaucht sind. Klassische Beispiele aus meinem Erfahrungsschatz: Yes-Torty, Flutschfinger…

Als ich gestern auf dem Weg zur pl0gbar Bochum nochmal kurz in der Drogerie vorbeiging, erblickte ich im Deo-Regal ein Produkt, das ich lange für verschwunden hielt und das mich direkt mal ein ganzes Jahrzehnt zurückwarf. Zu meiner Zeit auf dem Gymnasium war es ein bekanntes Produkt mit einem sehr “einzigartigen” Duft, und wer etwas auf sich hielt, hatte dieses Deo in der Sporttasche.

Impulse

Ja, richtig gesehen. Impulse Deo Vanilla Kisses. Es gab auch noch andere Sorten, nur mein damals benutztes Deo O2 der gleichen Serie gab es leider nicht. Deshalb habe ich dann das oben gezeigte gekauft. Der Nostalgie wegen.

Also, wenn ihr mich fragt…

Donnerstag, 03. Januar 2008

Kinder, was habe ich im Laufe der letzten Monate schöne Sachen in diesem Internetz gefunden. Bei Lukas stieß ich auf Volker Strübing und seine herrliche Zeichentrick-Serie Kloß und Spinne. Nicht zuletzt der Serie wegen hat mein plüschiger Mitarbeiter übrigens den Namen des klugscheißenden Thekenmannes Norbert bekommen…

Zu Weihnachten bekam ich von eben jenem Lukas einen tollen Kloß und Spinne-Jahreskalender. Wobei Kalender falsch ausgedrückt ist: Es gibt jeden Monat einen neuen Comic und unten darunter kann man wichtige Feiertage des Monats ablesen.

Ich habe ihn direkt an meinen Schreibtisch gehängt, so kann ich jeden Tag einen Blick auf Kloß, Spinne, Norbert und Horst werfen kann:

Kloß und Spinne

Danke an Volker Strübing für die schicke Idee!

Rafael Rozendaal und die Webkunst

Montag, 31. Dezember 2007

Im IRC stoße ich ja gerne und häufig auf Links zu den sinnlosesten Pages der Welt.
Gestern abend fand ich dort den Link zu papertoilet.com, wo man meditativ Stunden damit verbringen kann, eine flash-animierte Klopapierrolle abzurollen. Im Vergleich zum echten Leben sitzt man allerdings nicht doof da, wenn die Rolle alle ist. Ein Klick genügt und eine neue ist da.

papertoilet.com

Die Idee stammt von Rafael Rozendaal, der neben der Klopapier-Page auch noch andere Kunstprojekte im Web zu verantworten hat.

jellotime.com

Bei jellotime.com kann man einen Wackelpudding hin- und herschwabbeln, flamingcursor.com lässt den Mauszeiger zumindest auf der Website brennen. Das meiste ist relativ selbsterklärend, es lohnt sich auf jeden Fall, mal reinzugucken. Wenn man grad mal wieder was Wichtiges prokrastinieren muss.

Werbung in eigener Sache

Freitag, 28. Dezember 2007

Im Juni lief der “Pilot” des Podcasts, den ich zusammen mit Anderl aufgenommen habe. Während der Weihnachtsfeiertage waren wir so hochmotiviert, dass wir endlich eine zweite Folge gemacht haben. Unser schlichtes Konzept: Wir telefonieren, schneiden das Telefonat mit, und entscheiden hinterher, was wir am veröffentlichungswürdigsten halten. Dieses Mal ging es vor allem um das, was mich seit August beschäftigt: Das BarCampRuhr. Finden könnt ihr den Podcast übrigens hier.